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Kartenzahlung – Lösungen für Kleinunternehmen in 2018

ec und kredit kartenzahlung

Die Kartenzahlung Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm verändert und rasend schnell allein in den letzten paar Jahren. Die Menschen kaufen schon lange Waren auf Kredit, doch heutzutage ist der Betrag, der für Einkäufe mit EC- odert Kreditkarte ausgegeben wird, ins Unermessliche gestiegen.

Seit den Imprintern der 80er und 90er Jahre, mit denen die Kreditkarteninformation manuell auf 3 Stück Papier geprägt wurde (jeweils ein Exemplar für den Händler, den Kunden und die Bank/Kreditkarteninstitut) hat sich viel getan.

Die Verbraucher heute sind ständig unterwegs und erwarten zu jeder Zeit Komfort und Schnelligkeit. Um also die Kundenerwartungen zu erfüllen, hat die Zahlungsindustrie eine Vielzahl von Möglichkeiten entwickelt, Zahlungsvorgänge zu beschleunigen.

Durch den Branchen-Boom stehen viele Optionen zur Verfügung; somit ist die Kreditkartenzahlung für Geschäftsinhaber und vor allem für Kleinunternehmer nicht nur einfacher sondern auch billiger geworden.

 

Zahlungsabwicklung erklärt

Unternehmen wissen schon seit langem, dass mit der Annahme von Kreditkartenzahlungen für ihre Produkte und Dienstleistungen mehr Umsatz zu machen ist. Die Leute können einkaufen und das Kreditkarteninstitut später bezahlen. Aber wie funktioniert so eine Zahlungsabwicklung eigentlich?

Kartentransaktionen laufen in 2 Schritten ab: Autorisierung und Abrechnung. Bei jedem dieser Schritte können Gebühren anfallen.

Autorisierung

Der Autorisierungsprozess sorgt dafür, dass jeder Kunde über genügend finanzielle Mittel oder einen Kreditrahmen verfügt, um mit der Kreditkarte bezahlen zu können. Die Daten, die auf dem Magnetstreifen oder dem Chip gespeichert sind werden erfasst, an das Kreditkarteninstitut bzw. die Bank weitergeleitet und dort auf ausreichende Kontodeckung des Käufers geprüft.

 

Abrechnung

Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird der Kauf autorisiert und die Information an das Kartengerät des Verkäufers gesendet. Geld wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht an den Händler transferiert, sondern vielmehr “festgehalten”. Die Banken des Kunden sowie des Verkäufers führen die Zahlung später gesammelt durch. Diese Abrechnung erfolgt täglich oder ein paar Tage später.

 

Welche Kreditkartenabwickler gibt es auf dem Markt?

Kreditkartenabwickler sind Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für Geschäftsinhaber anbieten, um Kartenzahlungen entgegennehmen zu können.

Bei einigen Anbietern fallen monatliche Servicegebühren an, andere verlangen ein geringes Entgelt pro getätigter Transaktion. Unternehmen wie Payline Data, Flagship Merchant Services, PayPal, Square (u.a.) sind die größten, auf dem Markt tätigen Serviceanbieter.

Die Kosten ihrer angebotenen Dienstleistungen sind unterschiedlich, deshalb sollte man als Unternehmen die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an den Service-Provider genau kennen.

Normalerweise gilt folgendes: Je mehr Einkäufe getätigt werden, desto kleiner die Gebühr. Einige Zahlungsabwickler, wie z.B. SumUp, oder iZettle bieten eine Flatrate-Gebühr an.

 

 

Mobile Kartenzahlungsgeräte

Um eine Kartenzahlungstransaktion abzuschließen, benötigt das Unternehmen ein Bezahlgerät. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Maschine, in die die Karte beim Kaufprozess gesteckt wird.

Diese kann sowohl gekauft als auch gemietet werden. Früher war dies für Geschäftsinhaber eine teure Angelegenheit – vor allem dann, wenn Updates an Hard- und Software der Geräte erforderlich wurden. Das hat sich zum Glück geändert.

In einem dynamischen und stetig wachsenden Markt tauchen immer wieder neue Entwicklungen auf und häufig zu niedrigeren Preisen. Bei den heutigen Angeboten dreht sich alles um mobile Kartenbezahlsysteme und -geräte.

Sie wickeln nicht nur Transaktionen im Eiltempo ab, sondern sind vor allem für mobile Unternehmensbereiche geeignet: Pop-Up-Stores, Wochenmarktstände und Außendienstmitarbeiter.

Vorausgesetzt es besteht eine Internetverbindung auf dem Smartphone oder Tablet, können Verkäufe sofort durchgeführt werden.

 

 

Welche Technik steckt hinter der Abwicklung von Kreditkartenzahlungen?

Die heutige Technik erfindet sich selbst ständig neu. Das Wettrennen um die nächste große Erfindung findet rund um die Uhr statt.

Die neusten, derzeit im Einsatz befindlichen Technologien ermöglichen es den Kunden, schneller einzukaufen und versprechen eine höhere Sicherheit beim Kauf mit Kreditkarte. Welche Techniken das sind und wie sie funktionieren wird in nachfolgendem Überblick erklärt.

1. EMV: Europay, Mastercard und Visa

Derzeit das Standardterminal für EC- und Kreditkartenzahlung. Durch das Einlesen der Chipinformationen auf der Karte erfolgt eine zwei-Wege-Kommunikation. Hat den Vorgänger – die Magnetstreifenkarte – ersetzt, die zu leicht zu vervielfältigen war und zu häufigem Kartenmissbrauch führte.

Mehr Info über EMV

2. Magnetic Secure Transmission (MST, Magnetisch Sichere Übertragung):

Mittels einer App und eines Fob, die mit jedem Smartphone funktionieren, kann diese Technologie mit dem Magnetkartenleser des Terminals kommunizieren und der Kunde blitzschnell einkaufen. Es ist nicht nötig, eines neues Terminal zu erwerben, um diese Technologie nutzen zu können, man braucht lediglich eine Software.

 

3. Radio Frequency Identification (RFID) – Funkerkennung:

Ein winziger Speicherchip und eine Antenne speichern und übertragen die Informationen.

Diese Technik wird für die mobile, kontaktlose Kreditkartenzahlung – auch “Tap-to-pay” genannt – eingesetzt. Hält der Kunde seine Karte innerhalb eines Radius von 10 cm an des Bezahlterminal, wird der Chip mit Funkwellen durchsetzt und die Informationen von der Karte an das Gerät übertragen.

Mehr Info über RFID

4. Near Field Communication (NFC):

Funktioniert grundsätzlich wie die RFID-Technologie und ist auch daraus entstanden, wird aber als die sicherere Variante angesehen. Apple, Google Nexus und viele weitere Handy-Hersteller haben diese Technologie in ihre Smartphones integriert. Die Funktion kann auch über SIM-Karte hinzugefügt werden.

Mehr Info über NFC

5. Bluetooth: Bluetooth Low Energy

Mit dieser Technologie können Zahlungen bis zu 50 Meter vom Verkaufspunkt entfernt getätigt werden. Die Übermittlung findet ununterbrochen statt und kann in Geschäften zum Erhalt von Coupons, Neuigkeiten und Sonderangeboten eingesetzt werden.

In Bezug auf Sicherheit ist diese Technologie sicherlich weniger geeignet, weshalb NFC für direkte Zahlungen zu bevorzugen ist.

Mehr Info über Bluetooth Technologie

 

 

Kontaktlose Zahlungsabwicklung

Der wohl größte Zahlungstrend derzeit ist sicherlich die “Tap-to-Pay”-Technologie, die durch das kürzlich eingeführt Apple Pay und Google Wallet genutzt wird. Hierbei wird für Zahlungen des Kunden nicht nur die RFID- und NFC-Technologie genutzt. Es kann auch aus einer großen Palette an EC- und Kreditkarten ausgewählt werden.

Im Fall Apple z.B. wird mit den größten Banken und Kreditkartenunternehmen wie American Express und Visa zusammengearbeitet, um die Idee einer virtuellen Geldbörse weiter zu entwickeln.

Die Kunden laden sich einfach eine App herunter und verlinken Ihre ec/Kreditkarten und Bankkonten über ein Verifizierungsverfahren sicher mit Apple Pay.

Sobald der Kunde an der Kasse steht, hält er sein Smartphone über den Kartenleser, identifiziert sich über seinen Fingerabdruck und der Kauf wird autorisiert. Es können auch weitere Sicherheitsvorrichtungen, wie die Eingabe einer PIN, hinzugefügt werden.

Können alle Geschäfte diese neuen Zahlungsweisen anbieten oder ist das zu teuer?

Apple Pay kann von Händlern mit einem ganz normalen Terminal angeboten werden, vorausgesetzt man aktualisiert dies auf die Software.

Kleinunternehmen können die neuesten Zahlungsabwicklungssysteme ebenfalls nutzen, die Off-Site-Verkäufe vereinfachen und kostengünstig sind. Im nächsten Abschnitt werfen wir einen näheren Blick auf die vorhandenen Möglichkeiten.

 

 

Mobile Kartengeräte für Kleinunternehmen

Kartenterminals zu aktualisieren und für Software zu zahlen, kann kostspielig werden und ein Kleinunternehmen davon abhalten, Kartenzahlungen anzunehmen.

Das Gute ist, dass es sich bei so vielen verschiedenen Anbietern auf dem Markt wahrlich um einen Käufermarkt handelt. Ein Bezahlgerät zu erhalten war noch nie so einfach und kosteneffektiv wie zurzeit.

iZettle: Diese Firma hat einen Kartenleser entwickelt, der derzeit von vielen europäischen Ländern aber auch in Mexiko und Brasilien akzeptiert wird. Ihr EMV-Kartenlesegerät kann über Bluetooth oder den Audioanschluss des Tablets oder Smartphones des Händlers verbunden werden. Es ist klein und leicht zu transportieren, sollten Sie es einmal für Geschäfte außerhalb benötigen.

 

1. iZettle

Der iZettle Kartenleser ermöglicht dank Drahtlostechnologie schnelle Zahlungen mit Kreditkarte und kontaktloses Bezahlen. Der Einkaufspreis ist gering, und der Händler zahlt pro Verkauf einen Prozentsatz zwischen 1% – 2,75%, je nach Umsatzvolumen. Grundsätzlich gilt: je mehr Sie verkaufen, desto geringer ist der Zinssatz.

Mehr Info über iZettle

 

2. SumUp

SumUp stellt ein kleines Terminal mit den gleichen Funktionen wie iZetlle zur Verfügung. Der Unterschied besteht darin, dass SumUp eine Transaktions-Flatrate von ca. 1,9% berechnet, abhängig vom Ursprungsland des Verkaufspunkts.

Das Unternehmen lädt einfach eine App herunter, verbindet sich mit dem Internet und schon sind die Geräte für Kartenzahlungen oder kontaktloses Bezahlen bereit. Einfacher geht es nicht!

Mehr Info über SumUp

Diese sind nur ein paar Möglichkeiten für Kleinunternehmen. Es bietet sich daher in jedem Fall an, die verschiedenen mobilen Zahlungsabwicklungssysteme (und ihre Geräte) zu vergleichen, bevor Sie sich für eines entscheiden. Die Kosten für Kartenlesegeräte wie die von iZettle betragen zwischen 25 € und 60 €.

 

 

 

Warum brauchen Kleinunternehmen mobile Kartenterminals?

In erster Linie deshalb, weil immer mehr Einkäufe über EC- und Kreditkarten abgewickelt werden. Der Anstieg kontaktloser Zahlungen ist ebenfalls sehr eindrucksvoll. In Großbritannien haben sich die kontaktlosen Zahlungen im Jahr 2014 verdreifacht und sind bis ins Jahr 2015 um 233% angestiegen. Kein Wunder also, dass es sich dabei um die am schnellsten wachsende Zahlungsmethode handelt.

Aber was bedeutet das für Kleinunternehmen? Nun, da Barzahlungen immer mehr zurückgehen und im Gegenzug dazu Kartenzahlungen und kontaktlose Bezahlungen immer weiter ansteigen, würde der Handel ein Verlustgeschäft machen, sollte er diese Bezahlmöglichkeiten nicht akzeptieren.

Darüber hinaus ermöglichen die Kreditkartensysteme der Händler den Kunden eine einfache und schnelle Zahlung. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass diese Kunden erneut in diesem Geschäft einkaufen werden.

Eine der besten Entscheidungen, die jedes Kleinunternehmen heutzutage treffen kann, ist die Investition in ein mobiles Kartenterminal. Und zwar schnell.

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